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📅 Aktualisiert: August 2026

Mietrendite-Rechner 2026

Rendite Immobilien

Schlüssel einer vermieteten Kapitalanlage-Immobilie

Foto: Lensing auf Unsplash

Die Mietrendite zeigt, wie wirtschaftlich eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage ist. Die Bruttomietrendite (Jahresmiete ÷ Kaufpreis × 100) gibt eine erste grobe Orientierung, die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich Bewirtschaftungskosten und ist aussagekräftiger.

Als Faustregel gelten Bruttomietrenditen über 4-5% als attraktiv, wobei die genaue Bewertung stark von Lage, Zustand und Kaufnebenkosten abhängt.

📋 Berechnungsgrundlage: Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100. Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und laufende Bewirtschaftungskosten.
€/Mon.
€/Jahr
Bruttomietrendite
Nettomietrendite
Kaufpreisfaktor
Break-Even
Kaufpreis
Kaufnebenkosten
Gesamtinvestition
Jahreskaltmiete
Bruttomietrendite
Bewirtschaftungskosten
Nettomietrendite
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Standard-Immobilienbewertungsmethoden
Was der Rechner berücksichtigt: Brutto- und Nettomietrendite-Berechnung inkl. Kaufnebenkosten und Bewirtschaftungskosten
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Wertsteigerungspotenzial, Finanzierungskosten (Zinsen), steuerliche Abschreibungseffekte — für eine vollständige Renditebetrachtung sollte auch der Cashflow-Rechner genutzt werden

📊 Rechenbeispiel: 300.000 EUR · 900 EUR/Mon. · 12% Nebenkosten

Jahreskaltmiete
10.800 EUR
Bruttomietrendite
3,6%
Nebenkosten
36.000 EUR
Gesamtinvestition
336.000 EUR
Nettomietrendite
ca. 2,5%
Kaufpreisfaktor
27,8 (Jahresmieten)

Brutto- vs. Nettomietrendite

Bruttomietrendite ist einfach zu berechnen, aber ungenau. Die Nettomietrendite bezieht Kaufnebenkosten (ca. 10-15%) und laufende Kosten (Instandhaltungsrücklage, Verwaltung, Mietausfallrisiko) ein — sie liegt daher meist 1-2 Prozentpunkte unter der Bruttorendite.

Rechenbeispiel

300.000 € Kaufpreis, 1.200 €/Monat Kaltmiete: Bruttomietrendite = (14.400 ÷ 300.000) × 100 = 4,8%. Nach Nebenkosten (12%) und laufenden Kosten (ca. 20% der Miete): Nettomietrendite ca. 3,2-3,5%.

⚠️ Häufige Fehler

1. Nur die Bruttorendite betrachten: Sie ignoriert wichtige Kostenfaktoren und kann ein zu optimistisches Bild vermitteln.
2. Kaufnebenkosten bei der Rendite vergessen: Diese 10-15% zusätzlichen Kosten mindern die tatsächliche Rendite erheblich.
3. Instandhaltungsrücklage unterschätzen: Regelmäßige Rücklagen für Reparaturen sind ein wichtiger, oft übersehener Kostenfaktor.
4. Mietausfallrisiko ignorieren: Leerstand oder Mietausfälle sollten realistisch in die Kalkulation einfließen.
5. Wertsteigerung mit laufender Rendite vermischen: Beide sind separate Aspekte der Gesamtrendite und sollten getrennt betrachtet werden.

🔍 Sonderfälle

Neubau vs. Bestand: Neubauten haben oft niedrigere Instandhaltungskosten, aber häufig auch niedrigere Renditen durch höhere Kaufpreise.

Lage-Trade-off: Immobilien in gefragten Großstädten haben oft niedrigere Renditen, aber stabilere Wertsteigerung als Immobilien in strukturschwachen Regionen.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Standardliteratur Immobilienbewertung

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Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?

Bruttomietrendite ab 4% gilt als solide Investition. 5%+: Sehr attraktiv. Unter 3%: Nur wenn Wertsteigerung einkalkuliert. Grossstadte (Muenchen, Hamburg): Oft 2 bis 3%. B- und C-Stadte: 4 bis 6%. Leerstand und Instandhaltung einrechnen!

Was ist der Unterschied Brutto und Nettomietrendite?

Brutto: Jahreskaltmiete / Kaufpreis x 100. Einfach, ignoriert Kosten. Netto: Berücksichtigt Kaufnebenkosten, Verwaltung, Instandhaltung, Leerstand. Netto meist 1 bis 2 Prozentpunkte unter Brutto. Netto ist aussagekraeftiger.

Was ist der Kaufpreisfaktor?

Kaufpreis / Jahreskaltmiete. Zeigt wie viele Jahresmieten gezahlt werden. Faktor 20 = 5% Rendite. Faktor 25 = 4% Rendite. Faktor 33 = 3% Rendite. Deutsche Grossstadte: Faktor 30 bis 50 (2021 Peak). Jetzt wieder sinkend.

Wie finanziere ich eine Renditeimmobilie?

Eigenkapital mindestens 20 bis 30% empfohlen. Finanzierungskosten genau kalkulieren. Positiver Cashflow: Mieteinnahmen groesser als Rate + Kosten. Steuereffekte: Zinsen und Abschreibung absetzbar. Ruecklage: Mind. 1 EUR/qm/Mon. fuer Instandhaltung.

Was ist eine gute Mietrendite?

Als Faustregel gelten Bruttomietrenditen über 4-5% als attraktiv, in Großstädten mit hohen Kaufpreisen sind oft nur 2-3% erreichbar. Die Nettomietrendite liegt typischerweise 1-2 Prozentpunkte darunter und ist die aussagekräftigere Kennzahl für die tatsächliche Wirtschaftlichkeit.