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📅 Aktualisiert: August 2026

Cashflow-Immobilien-Rechner 2026

Monatlicherlös

Berechnung des monatlichen Immobilien-Cashflows

Foto: Kelly Sikkema auf Unsplash

Der Cashflow einer vermieteten Immobilie zeigt, ob monatlich ein Überschuss oder ein Fehlbetrag entsteht — er berechnet sich aus der Mieteinnahme abzüglich Finanzierungsrate (Zins+Tilgung), Hausgeld/Bewirtschaftungskosten, und Instandhaltungsrücklage.

Anders als die Mietrendite, die eine prozentuale Kennzahl liefert, zeigt der Cashflow den konkreten monatlichen Euro-Betrag — wichtig für die Frage, ob die Immobilie sich "von selbst trägt" oder monatlich zugeschossen werden muss.

📋 Berechnungsgrundlage: Cashflow = Kaltmiete − Finanzierungsrate − Hausgeld (nicht umlagefähiger Teil) − Instandhaltungsrücklage.
Monatl. Cashflow
Jährl. Cashflow
Effektive Mieteinnahme
Status
Kaltmiete
Leerstand-Abzug
Effektive Einnahme
Kreditrate
Nebenkosten (nicht umlegbar)
Monatl. Cashflow
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Standard-Immobilieninvestitionsrechnung
Was der Rechner berücksichtigt: Mieteinnahmen, Finanzierungsrate, Hausgeld, Instandhaltungsrücklage
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Steuerliche Effekte (Abschreibung, Werbungskostenabzug), Mietausfallrisiko, Wertsteigerung — für die steuerliche Gesamtbetrachtung ist zusätzlich der Einkommensteuer-Rechner relevant

📊 Rechenbeispiel: 900 EUR Miete · 650 EUR Rate · 150 EUR NK · 4% Leerstand

Eff. Einnahme
864 EUR (4% Leerstand)
Kreditrate
650 EUR
Nebenkosten
150 EUR
Monatl. Cashflow
+64 EUR
Jaehrlich
+768 EUR
Positiv
Ja (leicht positiv)

Positiver vs. negativer Cashflow

Ein positiver Cashflow bedeutet, die Miete deckt alle laufenden Kosten inklusive Finanzierung — die Immobilie "trägt sich selbst". Ein negativer Cashflow erfordert monatlichen Kapitalzuschuss, kann aber durch Steuervorteile (Abschreibung) teilweise ausgeglichen werden.

Rechenbeispiel

1.200 € Kaltmiete, 1.100 € Finanzierungsrate, 150 € Hausgeld (nicht umlagefähig 60 €): Cashflow = 1.200 − 1.100 − 60 = 40 € positiver monatlicher Überschuss.

⚠️ Häufige Fehler

1. Cashflow mit Rendite verwechseln: Der Cashflow zeigt den konkreten Euro-Betrag, die Rendite eine prozentuale Kennzahl — beide sind unterschiedliche, ergänzende Kennzahlen.
2. Steuerliche Effekte komplett ignorieren: Ein negativer Cashflow vor Steuern kann sich nach Steuervorteilen deutlich verbessern.
3. Instandhaltungsrücklage vergessen: Ohne ausreichende Rücklage können unerwartete Reparaturen den Cashflow erheblich belasten.
4. Mietausfallrisiko nicht einkalkulieren: Ein realistischer Puffer für gelegentlichen Leerstand sollte in die Kalkulation einfließen.
5. Nur den aktuellen Cashflow betrachten: Mit steigender Tilgung verbessert sich der Cashflow über die Jahre in der Regel kontinuierlich.

🔍 Sonderfälle

Steuerliche Verluste: Ein negativer Cashflow vor Steuern kann durch Abschreibungseffekte (AfA) und Zinsabzug steuerlich teilweise kompensiert werden.

Tilgungsaufbau: Auch bei negativem Cashflow entsteht durch die Tilgung Vermögensaufbau — dies sollte in die Gesamtbewertung einfließen.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Standardliteratur Immobilieninvestition

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Häufige Fragen

Was ist Cashflow bei Immobilien?

Cashflow = Mieteinnahmen minus alle Kosten (Rate, Instandhaltung, Verwaltung, Versicherung). Positiv: Geld fliesst monatlich. Negativ: Muss monatlich zugezahlt werden. Ziel: Mindestens Break-Even (Nullcashflow).

Wann ist ein negativer Cashflow OK?

Bei starker Wertsteigerung (z.B. A-Lage). Wenn Steuerersparnis den Verlust ausgleicht. Als temporaere Phase bei kurzem Kredit. Nicht OK: Wenn Cashflow unrealistisch eingeschaetzt wurde.

Welche Kosten sind NICHT auf Mieter umlegbar?

Verwaltungskosten (Hausverwaltung). Instandhaltungsruecklage. Finanzierungskosten (Rate). Leerstandskosten. Reparaturen ueber Betriebskosten. Ruecklage: Min. 1 EUR/qm/Mon. (aeltere Gebaeude mehr).

Wie plane ich Leerstand realistisch?

4 bis 8% Leerstandsquote ist realistisch (ca. 2 bis 4 Wochen/Jahr). Beim Mieterwechsel: 1 bis 3 Monate moeglich. Renovation: Zusaetzlich. Immer konservativ kalkulieren. Leerstand von 10% = 1,2 Monate/Jahr einplanen.

Ist ein negativer Cashflow immer schlecht?

Nicht zwangsläufig — viele erfolgreiche Immobilieninvestoren akzeptieren anfänglich einen leicht negativen Cashflow, wenn Steuervorteile und langfristige Tilgung sowie Wertsteigerung den Nachteil ausgleichen. Wichtig ist, dass der monatliche Zuschussbetrag dauerhaft aus dem eigenen Einkommen tragbar ist.