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📅 Aktualisiert: August 2026

Stundenlohn-Rechner 2026

Gehalt ↔ Stundenlohn umrechnen

Berechnung des Stundenlohns aus dem Monatsgehalt

Foto: Cytonn Photography auf Unsplash

Der Stundenlohn berechnet sich aus dem Monatsgehalt geteilt durch die monatliche Arbeitszeit — dies ermöglicht einen direkten Vergleich mit dem gesetzlichen Mindestlohn oder mit anderen Jobangeboten, die auf Stundenbasis ausgeschrieben sind.

Bei der Umrechnung ist wichtig, die tatsächliche vertragliche Arbeitszeit zu verwenden, nicht die reine 40-Stunden-Woche als Standardannahme — Teilzeitverträge oder abweichende Wochenarbeitszeiten verändern das Ergebnis erheblich.

📋 Berechnungsgrundlage: Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ monatliche Arbeitsstunden. Bei 40h-Woche: ca. 173,3 Stunden/Monat (Durchschnitt).
€/Std.
Std.
Brutto-Stundenlohn
Netto-Stundenlohn
Monatsgehalt brutto
Jahresgehalt brutto
Wochenstunden
Monatsstunden (× 4,33)
Monatsgehalt brutto
Jahresgehalt brutto
Brutto-Stundenlohn
Netto-Stundenlohn (ca.)
Abzugsquote
Mindestlohn-Vergleich
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Standard-Umrechnungsformel Monatsgehalt zu Stundenlohn
Was der Rechner berücksichtigt: Umrechnung basierend auf vertraglicher Wochenarbeitszeit
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Unbezahlte Überstunden (können den tatsächlichen effektiven Stundenlohn senken), Urlaubs-/Weihnachtsgeld-Anteile

📊 Rechenbeispiel: 3.000 € Monatsgehalt · 40 Std./Woche · STK I

Monatsgehalt brutto
3.000 €
Monatsstunden
173 Std.
Brutto-Stundenlohn
17,34 €/Std.
Abzüge (ca. 38%)
ca. 6,59 €/Std.
Netto-Stundenlohn
ca. 10,75 €/Std.
Jahresgehalt brutto
36.000 €

Mindestlohn 2026: 13,90 €/Std. — dieser Stundenlohn liegt 25% darüber.

Durchschnittliche Monatsstunden berechnen

Bei einer 40-Stunden-Woche ergeben sich im Jahresdurchschnitt etwa 173,3 Arbeitsstunden pro Monat (40 × 52 ÷ 12). Bei abweichenden Wochenarbeitszeiten (z.B. 35 oder 38,5 Stunden) verändert sich dieser Wert proportional.

Rechenbeispiel

3.000 € Monatsgehalt, 40-Stunden-Woche: Stundenlohn = 3.000 € ÷ 173,3 ≈ 17,31 €/Stunde.

⚠️ Häufige Fehler

1. Immer von einer 40-Stunden-Woche ausgehen: Bei abweichender vertraglicher Arbeitszeit verändert sich der tatsächliche Stundenlohn erheblich.
2. Unbezahlte Überstunden nicht berücksichtigen: Diese senken den tatsächlichen effektiven Stundenlohn gegenüber der reinen Vertragsberechnung.
3. Sonderzahlungen bei der Jahresbetrachtung vergessen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhöhen den tatsächlichen durchschnittlichen Stundenlohn übers Jahr.
4. Bruttostundenlohn mit Nettostundenlohn verwechseln: Für einen aussagekräftigen Vergleich sollte klar sein, ob Brutto- oder Nettobeträge verglichen werden.
5. Mindestlohnvergleich ohne korrekte Stundenbasis durchführen: Ein Vergleich mit dem Mindestlohn erfordert eine korrekte Umrechnung der tatsächlichen Arbeitszeit.

🔍 Sonderfälle

Unbezahlte Überstunden: Wer regelmäßig unbezahlte Überstunden leistet, hat einen niedrigeren effektiven Stundenlohn als die reine Gehalt-durch-Vertragsstunden-Rechnung ergibt.

Sonderzahlungen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhöhen den tatsächlichen Jahresverdienst, werden aber bei einer reinen Monatsgehalt-Umrechnung meist nicht mit einbezogen.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Standard-Arbeitszeitberechnung

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Häufige Fragen

Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?

Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33). Beispiel: 3.000 € ÷ (40 × 4,33) = 3.000 ÷ 173,2 = 17,32 €/Stunde. Der Faktor 4,33 ergibt sich aus: 52 Wochen ÷ 12 Monate = 4,333. Bei Jahresgehalt: Jahresgehalt ÷ (Wochenstunden × 52).

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Stundenlohn?

Brutto-Stundenlohn: vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Netto-Stundenlohn: was tatsächlich auf dem Konto ankommt. Bei 17,34 € Brutto (STK I) bleiben nach ca. 38% Abzug nur ca. 10,75 € netto übrig. Der Abzug steigt mit dem Einkommen durch den progressiven Steuertarif.

Ab wann verdiene ich mehr als den Mindestlohn?

Der gesetzliche Mindestlohn 2026 beträgt 13,90 €/Stunde. Ein Monatslohn von mindestens 602 € (bei 10 Wochenstunden) oder 2.416 € (bei 40 Wochenstunden) entspricht dem Mindestlohn. Kontrolle: Monatslohn ÷ Monatsstunden muss ≥ 13,90 € ergeben.

Wie viel Stundenlohn entspricht 50.000 € Jahresgehalt?

50.000 € ÷ (40 Stunden × 52 Wochen) = 50.000 ÷ 2.080 = 24,04 €/Stunde brutto. Netto bei STK I: ca. 14–15 €/Stunde. Zum Vergleich: Das Median-Jahresgehalt in Deutschland 2026 beträgt ca. 53.900 € = ca. 25,91 €/Stunde brutto.

Wie berechne ich meinen tatsächlichen Stundenlohn bei Überstunden?

Für den tatsächlichen effektiven Stundenlohn sollten Sie Ihr Monatsgehalt durch die tatsächlich geleisteten Stunden (inkl. unbezahlter Überstunden) teilen, nicht nur durch die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Wer regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit leistet, hat dadurch einen niedrigeren effektiven Stundenlohn als die reine Vertragsrechnung zeigt.