Stundenlohn-Rechner 2026
Gehalt ↔ Stundenlohn umrechnen
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Der Stundenlohn berechnet sich aus dem Monatsgehalt geteilt durch die monatliche Arbeitszeit — dies ermöglicht einen direkten Vergleich mit dem gesetzlichen Mindestlohn oder mit anderen Jobangeboten, die auf Stundenbasis ausgeschrieben sind.
Bei der Umrechnung ist wichtig, die tatsächliche vertragliche Arbeitszeit zu verwenden, nicht die reine 40-Stunden-Woche als Standardannahme — Teilzeitverträge oder abweichende Wochenarbeitszeiten verändern das Ergebnis erheblich.
| Wochenstunden | — |
| Monatsstunden (× 4,33) | — |
| Monatsgehalt brutto | — |
| Jahresgehalt brutto | — |
| Brutto-Stundenlohn | — |
| Netto-Stundenlohn (ca.) | — |
| Abzugsquote | — |
| Mindestlohn-Vergleich | — |
📊 Rechenbeispiel: 3.000 € Monatsgehalt · 40 Std./Woche · STK I
Mindestlohn 2026: 13,90 €/Std. — dieser Stundenlohn liegt 25% darüber.
Durchschnittliche Monatsstunden berechnen
Bei einer 40-Stunden-Woche ergeben sich im Jahresdurchschnitt etwa 173,3 Arbeitsstunden pro Monat (40 × 52 ÷ 12). Bei abweichenden Wochenarbeitszeiten (z.B. 35 oder 38,5 Stunden) verändert sich dieser Wert proportional.
Rechenbeispiel
3.000 € Monatsgehalt, 40-Stunden-Woche: Stundenlohn = 3.000 € ÷ 173,3 ≈ 17,31 €/Stunde.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Unbezahlte Überstunden: Wer regelmäßig unbezahlte Überstunden leistet, hat einen niedrigeren effektiven Stundenlohn als die reine Gehalt-durch-Vertragsstunden-Rechnung ergibt.
Sonderzahlungen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhöhen den tatsächlichen Jahresverdienst, werden aber bei einer reinen Monatsgehalt-Umrechnung meist nicht mit einbezogen.
🏛️ Zuständige Behörden
Standard-Arbeitszeitberechnung
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Häufige Fragen
Wie berechne ich meinen Stundenlohn aus dem Monatsgehalt?
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 4,33). Beispiel: 3.000 € ÷ (40 × 4,33) = 3.000 ÷ 173,2 = 17,32 €/Stunde. Der Faktor 4,33 ergibt sich aus: 52 Wochen ÷ 12 Monate = 4,333. Bei Jahresgehalt: Jahresgehalt ÷ (Wochenstunden × 52).
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Stundenlohn?
Brutto-Stundenlohn: vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Netto-Stundenlohn: was tatsächlich auf dem Konto ankommt. Bei 17,34 € Brutto (STK I) bleiben nach ca. 38% Abzug nur ca. 10,75 € netto übrig. Der Abzug steigt mit dem Einkommen durch den progressiven Steuertarif.
Ab wann verdiene ich mehr als den Mindestlohn?
Der gesetzliche Mindestlohn 2026 beträgt 13,90 €/Stunde. Ein Monatslohn von mindestens 602 € (bei 10 Wochenstunden) oder 2.416 € (bei 40 Wochenstunden) entspricht dem Mindestlohn. Kontrolle: Monatslohn ÷ Monatsstunden muss ≥ 13,90 € ergeben.
Wie viel Stundenlohn entspricht 50.000 € Jahresgehalt?
50.000 € ÷ (40 Stunden × 52 Wochen) = 50.000 ÷ 2.080 = 24,04 €/Stunde brutto. Netto bei STK I: ca. 14–15 €/Stunde. Zum Vergleich: Das Median-Jahresgehalt in Deutschland 2026 beträgt ca. 53.900 € = ca. 25,91 €/Stunde brutto.
Wie berechne ich meinen tatsächlichen Stundenlohn bei Überstunden?
Für den tatsächlichen effektiven Stundenlohn sollten Sie Ihr Monatsgehalt durch die tatsächlich geleisteten Stunden (inkl. unbezahlter Überstunden) teilen, nicht nur durch die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit. Wer regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit leistet, hat dadurch einen niedrigeren effektiven Stundenlohn als die reine Vertragsrechnung zeigt.