Wohngeld-Rechner 2026
Anspruch & Höhe berechnen
Das Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Durch die Wohngeldreform 2023 wurden Anspruchsgrenzen deutlich angehoben und ein Heizkostenzuschuss integriert. 2026 erhalten durchschnittlich ca. 190 €/Monat pro Haushalt. Die Reform hat den Kreis der Berechtigten erheblich erweitert.
Das Wohngeld hängt ab von: der Haushaltsgröße, dem anrechenbaren Einkommen und der zuschussfähigen Miete (nach Wohngeldtabelle je nach Mietstufe). Es gibt 7 Mietstufen — Großstädte haben höhere Mietstufen und damit höhere anerkannte Mieten. Die Berechnung ist komplex; dieser Rechner gibt eine Orientierung.
Wichtig: Wohngeld und Bürgergeld schließen sich gegenseitig aus — Empfänger von Bürgergeld haben keinen Wohngeldanspruch (die Unterkunftskosten sind im Bürgergeld enthalten). Ebenfalls ausgeschlossen: Empfänger von Grundsicherung im Alter, Sozialhilfe und BAföG-Vollförderung.
| Haushaltsgröße | — |
| Bruttokaltmiete | — |
| Gesamteinkommen | — |
| Mietstufe | — |
| Max. anrechenbare Miete | — |
| Wohngeld (Schätzung) | — |
📊 Rechenbeispiel: 1 Person · 700 € Miete · 1.400 € Einkommen · Mietstufe III
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Häufige Fragen
Wer hat 2026 Anspruch auf Wohngeld?
Anspruch haben Personen/Haushalte mit niedrigem Einkommen die zur Miete wohnen oder selbst genutztes Wohneigentum haben (Lastenzuschuss). Ausgeschlossen: Bürgergeld-Empfänger, Grundsicherungs-Empfänger, Sozialhilfeempfänger, BAföG-Vollgeförderte. Die Einkommensgrenzen wurden 2023 erheblich angehoben.
Wie hoch ist das Wohngeld 2026?
Bundesweiter Durchschnitt: ca. 190 €/Monat. Bandbreite: 50–700 €/Monat je nach Haushaltsgröße, Einkommen, Miethöhe und Mietstufe. Für einen 1-Personen-Haushalt mit 700 € Miete und 1.200 € Einkommen in einer Großstadt: ca. 150–250 €/Monat.
Wie beantrage ich Wohngeld?
Antrag beim Wohngeldbüro der zuständigen Gemeinde oder Stadt — persönlich oder online. Benötigt: Mietvertrag, Einkommensnachweise aller Haushaltsmitglieder, ggf. Rentenbescheid. Bearbeitung: Ca. 4–8 Wochen. Rückwirkend: Wohngeld wird ab dem Monat der Antragstellung gezahlt, nicht rückwirkend.
Was passiert wenn sich Einkommen oder Miete ändern?
Änderungen müssen dem Wohngeldbüro gemeldet werden. Einkommenserhöhung über 15%: Wohngeld wird angepasst oder eingestellt. Mieterhöhung: Kann zu höherem Wohngeld führen — neuen Antrag stellen. Wohngeld wird i.d.R. für 12 Monate bewilligt, danach Neuantrag.