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📅 Aktualisiert: August 2026

Regelaltersrente-Rechner 2026

Rentenanspruch berechnen

Älteres Paar plant den Ruhestand

Foto: Matt Bennett auf Unsplash

Die Regelaltersgrenze wird schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben — für alle ab 1964 Geborenen gilt bereits die volle Grenze von 67 Jahren. Dieser Rechner ermittelt anhand Ihres Geburtsjahres exakt, ab wann Sie ohne Abschläge in Rente gehen können.

Wer früher aufhören möchte, kann dies ab 63 Jahren tun, muss dann aber dauerhafte Abschläge von 0,3% pro Monat vorzeitiger Inanspruchnahme in Kauf nehmen — außer bei der abschlagsfreien Rente mit 63 für besonders langjährig Versicherte.

📋 Rechtliche Grundlage: §35 SGB VI (Regelaltersrente), §235 SGB VI (Übergangsregelung). Für Jahrgang 1964+: Regelaltersgrenze 67 Jahre.
Punkte
Jahre
Bruttorente / Monat
Nettorente (ca.)
Rentenwert 2026
40,79 €/Punkt
Jaerl. Bruttorente
Entgeltpunkte
Rentenwert40,79 €
Bruttorente
KV/PV-Beitrag (ca. 10,5%)
Steuer (bei Renteneintritt 2026)
Nettorente (ca.)
Rentenpunkte fehlen bis 45
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: §35 SGB VI, §235 SGB VI
Was der Rechner berücksichtigt: Vollständige Übergangstabelle nach Geburtsjahrgang (1947-1964+)
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Mögliche zukünftige weitere Anhebungen über 67 Jahre hinaus (politisch diskutiert, aber nicht beschlossen)

📊 Rechenbeispiel: 35 Entgeltpunkte · West

35 × 40,79 EUR
1.427,65 EUR
KV/PV (10,5%)
- 150 EUR
Steuer (ca. 15%)
- 190 EUR
Nettorente
ca. 1.087 EUR/Mon.
45 Punkte (Durchschn.)
1.835,55 EUR brutto
Rentenpunktluecke
10 Punkte fehlen

Die Übergangstabelle im Überblick

Jahrgang 1955: 65 Jahre + 9 Monate. Jahrgang 1958: 66 Jahre + 2 Monate. Jahrgang 1960: 66 Jahre. Jahrgang 1964 und später: 67 Jahre. Die genaue Monatsangabe hängt vom exakten Geburtsjahr ab.

Weiterarbeiten nach der Regelaltersgrenze

Seit einer Reform ist ein unbegrenzter Hinzuverdienst neben der vollen Altersrente möglich. Wer nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet, sammelt zusätzliche Rentenpunkte und erhöht die eigene Rente weiter.

⚠️ Häufige Fehler

1. Regelaltersgrenze mit 65 Jahren annehmen: Viele denken noch, die Regelaltersgrenze läge bei 65 — für die meisten heutigen Arbeitnehmer gilt bereits 67.
2. Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand unterschätzen: 0,3% pro Monat klingt wenig, summiert sich aber bei mehreren Jahren vorzeitigem Ruhestand erheblich.
3. Rente mit 63 mit Regelaltersrente verwechseln: Die abschlagsfreie Rente mit 63 gilt nur für besonders langjährig Versicherte mit 45 Beitragsjahren.
4. Hinzuverdienstgrenzen falsch einschätzen: Seit der Reform gibt es keine Begrenzung mehr für Hinzuverdienst neben der vollen Altersrente.
5. Rentenantrag zu spät stellen: Der Rentenantrag sollte 3-4 Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn gestellt werden.

🔍 Sonderfälle

Schwerbehinderte Menschen: Können bereits 2 Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente gehen.

Langjährig Versicherte (45 Jahre): Können unter bestimmten Voraussetzungen die abschlagsfreie Rente mit 63 in Anspruch nehmen.

🏛️ Zuständige Behörden

Deutsche Rentenversicherung
Rentenauskünfte, Anträge
0800 1000 4800
📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
§35 SGB VI – Regelaltersrente
Deutsche Rentenversicherung – Offizielle Infos

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Häufige Fragen

Wie berechnet sich die Regelaltersrente?

Formel: Entgeltpunkte x Zugangsfaktor (1,0) x Rentenanpassungsfaktor (1,0) x aktueller Rentenwert (40,79 EUR). Beispiel: 45 EP x 1 x 1 x 40,79 = 1.835,55 EUR brutto.

Wie viele Entgeltpunkte bekomme ich pro Jahr?

Bei Durchschnittsverdienst (2026: ca. 45.358 EUR/Jahr): 1,0 Punkt/Jahr. Mehr verdienen: Mehr Punkte (max. Beitragsbemessungsgrenze = ca. 2,0 Punkte). Weniger verdienen: Entsprechend weniger. Rentenauskunft beim DRV anfordern.

Wann ist Regelaltersgrenze?

Jahrgaenge bis 1964: 67 Jahre. Fruehere Jahrgaenge: Gestaffelt. Jahrgang 1958: 66 Jahre. 1960: 66 Jahre 4 Monate. Ab 1964: Fest 67 Jahre. Fruehere Rente moeglich mit Abschlaegen.

Was bleibt netto von der Rente?

KV und PV: Ca. 10,5% Abzug. Steuer: 2026 sind 83% der Rente steuerpflichtig (bei Renteneintritt 2026). Freibetrag: 12.348 EUR/Jahr. Durchschnittliche Nettoquote: ca. 75 bis 80% der Bruttorente.

Muss ich genau an meinem Geburtstag in Rente gehen?

Nein, die Regelaltersgrenze definiert nur den frühestmöglichen Zeitpunkt für die abschlagsfreie Rente. Sie können auch später in Rente gehen und erhalten dann für jeden zusätzlichen Monat einen Rentenzuschlag von 0,5%.