Rentenlücke-Rechner 2026
Versorgungslücke berechnen
Foto: Matt Bennett auf Unsplash
Die Rentenlücke beschreibt die Differenz zwischen Ihrem letzten Nettoeinkommen vor Renteneintritt und der zu erwartenden gesetzlichen Rente. Für die meisten Arbeitnehmer liegt diese Lücke bei 20-30% des letzten Einkommens.
Diese Lücke lässt sich durch betriebliche und private Vorsorge schließen — etwa über einen ETF-Sparplan oder betriebliche Altersvorsorge. Je früher Sie beginnen, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt.
Typisch: 70–80% des aktuellen Nettoeinkommens.
Aus dem DRV-Rentenbescheid oder Renteninformation.
| Gewünschtes Netto im Alter | — |
| Gesetzliche Rente (brutto) | — |
| Rente netto (geschätzt) | — |
| Monatliche Rentenlücke | — |
| Benötigtes Kapital (20 J. Rente) | — |
| Jahre bis Rente | — |
| Rendite Anlage | — |
| Nötige Sparrate / Monat | — |
📊 Rechenbeispiel: 4.000 € Gehalt · 2.000 € Wunschrente · 1.500 € GRV · 25 Jahre
Warum die gesetzliche Rente oft nicht reicht
Das Rentenniveau — das Verhältnis der Standardrente zum Durchschnittseinkommen — liegt bei ca. 48% und wird durch die demografische Entwicklung eher sinken. Wer allein auf die gesetzliche Rente vertraut, muss oft eine spürbare Einschränkung des Lebensstandards im Ruhestand hinnehmen.
Strategien zum Schließen der Lücke
Betriebliche Altersvorsorge nutzt Steuervorteile beim Einzahlen. Private ETF-Sparpläne bieten historisch die höchste langfristige Rendite. Eine abbezahlte Immobilie reduziert die Wohnkosten im Alter erheblich.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Selbstständige: Ohne Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung haben oft eine besonders große Rentenlücke und sollten eigenverantwortlich verstärkt vorsorgen.
Frauen: Sind statistisch überdurchschnittlich von einer großen Rentenlücke betroffen, bedingt durch häufigere Erwerbsunterbrechungen.
🏛️ Zuständige Behörden
§35 SGB VI – Regelaltersrente
Deutsche Rentenversicherung – Offizielle Infos
🔗 Verwandte Rechner
Häufige Fragen
Wie groß ist die Rentenlücke typischerweise?
Durchschnittlich 30–40% des letzten Nettoeinkommens. Bei 2.500 € Netto heute und 1.500 € Rente netto: 1.000 €/Mon. Lücke = 40%. Besonders groß bei: Frauen (Erwerbsunterbrechungen), Geringverdienern, Selbstständigen ohne Rentenversicherung, Menschen mit vielen Jobwechseln.
Wie viel muss ich sparen um die Rentenlücke zu schließen?
Faustregel: 10–15% des Bruttoeinkommens für private Altersvorsorge. Oder: Rentenlücke × 12 × 20 Jahre ÷ Rentenkapitalfaktor. Bei 6% Rendite und 25 Jahren: Jeder gesparte Euro wächst auf ca. 4,3 €. 1.000 € monatliche Lücke erfordert ca. 240.000 € Kapital = ca. 550 € Sparrate über 25 Jahre.
Was ist das Rentenniveau und wie hoch ist es 2026?
Das Rentenniveau gibt an wie viel Prozent des Durchschnittslohns die Standardrente eines Durchschnittverdieners nach 45 Jahren ausmacht. 2026: ca. 48%. Das bedeutet: Wer immer den Durchschnittslohn verdient hat, bekommt 48% davon als Rente. Bei aktuell 53.900 € Durchschnittslohn: 2.155 €/Monat Standardrente.
Was sind die besten Altersvorsorge-Produkte?
ETF-Sparplan: Flexibel, günstig, historisch 7% p.a., keine Garantien. Riester-Rente: Staatliche Förderung, für Geringverdiener mit Kindern attraktiv. Betriebliche Altersvorsorge: Steuer- und SV-Vorteile, gebunden an Arbeitgeber. Rürup-Rente: Für Selbstständige steueroptimiert. Immobilie: Sachwert, aber illiquide.
Wie groß ist die durchschnittliche Rentenlücke in Deutschland?
Für die meisten Arbeitnehmer liegt sie bei 20-30% des letzten Nettoeinkommens, kann je nach individueller Situation (Erwerbsunterbrechungen, hohes Einkommen) aber deutlich höher ausfallen.