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📅 Aktualisiert: August 2026

Break-Even-Rechner 2026

Gewinnschwelle berechnen

Unternehmer bei der Break-Even-Analyse

Foto: Cytonn Photography auf Unsplash

Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) gibt an, ab welcher Verkaufsmenge oder welchem Umsatz ein Unternehmen alle Fixkosten gedeckt hat und beginnt, Gewinn zu erwirtschaften — er ist ein zentrales Instrument der Unternehmensplanung, besonders bei Neugründungen oder neuen Produkteinführungen.

Die Berechnung basiert auf dem Deckungsbeitrag pro Einheit (Verkaufspreis minus variable Stückkosten), der zunächst die Fixkosten decken muss, bevor darüber hinausgehende Verkäufe echten Gewinn erwirtschaften.

📋 Berechnungsgrundlage: Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Stück. Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Stückkosten.
€/Mon.

Miete, Gehälter, Software, Versicherungen, Abschreibungen

Material, Subunternehmer, direkte Kosten pro Einheit

€/Mon.
Break-Even-Umsatz
Break-Even-Menge
Aktueller Gewinn/Verlust
Sicherheitsmarge
Fixkosten / Monat
Deckungsbeitrag / Einheit
Deckungsbeitragsquote
Break-Even-Menge
Break-Even-Umsatz
Aktueller Umsatz
Gewinn / Verlust
Sicherheitsmarge
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Standard-Break-Even-Analyse der Betriebswirtschaftslehre
Was der Rechner berücksichtigt: Grundlegende Break-Even-Berechnung basierend auf Fixkosten und Deckungsbeitrag
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Mehrproduktunternehmen mit unterschiedlichen Deckungsbeiträgen, nichtlineare Kostenverläufe bei großen Mengen

📊 Rechenbeispiel: 3.000 € Fixkosten · 80 € Preis · 20 € variable Kosten

Fixkosten
3.000 €/Mon.
Preis/Einheit
80 €
Variable Kosten
20 €
Deckungsbeitrag
60 €/Einheit
Break-Even-Menge
50 Einheiten/Mon.
Break-Even-Umsatz
4.000 €/Mon.

Fixkosten vs. variable Kosten

Fixkosten (Miete, Gehälter, Versicherungen) fallen unabhängig von der Verkaufsmenge an. Variable Kosten (Material, Verpackung) steigen proportional mit jeder verkauften Einheit. Der Break-Even-Point markiert den Punkt, an dem die Summe aller Deckungsbeiträge genau die Fixkosten deckt.

Rechenbeispiel

Fixkosten 10.000 €/Monat, Verkaufspreis 25 €, variable Kosten 15 €: Deckungsbeitrag = 25 € − 15 € = 10 €. Break-Even-Menge = 10.000 € ÷ 10 € = 1.000 Stück/Monat.

⚠️ Häufige Fehler

1. Fixe und variable Kosten falsch zuordnen: Eine korrekte Trennung ist essenziell für eine aussagekräftige Break-Even-Berechnung.
2. Break-Even als einmalige, statische Größe betrachten: Bei Preis- oder Kostenänderungen verschiebt sich der Break-Even-Point entsprechend.
3. Kapazitätsgrenzen ignorieren: Die lineare Break-Even-Formel setzt voraus, dass beliebig viele Einheiten zu gleichen Konditionen produziert werden können.
4. Nur Produktionsunternehmen als relevant ansehen: Auch Dienstleister und Handelsunternehmen können mit angepassten Kostenstrukturen eine Break-Even-Analyse nutzen.
5. Break-Even mit Gewinnmaximierung verwechseln: Der Break-Even markiert nur den Nullpunkt, nicht den optimalen Gewinnpunkt.

🔍 Sonderfälle

Mehrproduktunternehmen: Bei mehreren Produkten mit unterschiedlichen Deckungsbeiträgen wird oft ein gewichteter durchschnittlicher Deckungsbeitrag für die Gesamt-Break-Even-Berechnung verwendet.

Break-Even in Umsatz statt Menge: Alternativ kann der Break-Even auch als Umsatzschwelle (statt Stückzahl) berechnet werden, besonders bei Dienstleistungsunternehmen.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Standardliteratur Betriebswirtschaftslehre

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Häufige Fragen

Was ist der Break-Even-Point?

Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) ist der Punkt wo Umsatz gleich Gesamtkosten ist — weder Gewinn noch Verlust. Formel: Break-Even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück. Break-Even-Umsatz = Fixkosten / Deckungsbeitragsquote.

Was ist der Deckungsbeitrag?

Deckungsbeitrag (DB) = Verkaufspreis minus variable Kosten pro Einheit. Er zeigt wie viel jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind beginnt der Gewinn. DB-Quote = DB / Preis × 100.

Was ist die Sicherheitsmarge?

Sicherheitsmarge = (Aktueller Umsatz − Break-Even-Umsatz) / Aktueller Umsatz × 100. Sie zeigt wie weit der aktuelle Umsatz über der Gewinnschwelle liegt. Eine Sicherheitsmarge von 20% bedeutet: Der Umsatz könnte um 20% einbrechen bevor Verluste entstehen.

Wie senke ich den Break-Even-Point?

Fixkosten senken (Miete, Personal, Software). Variable Kosten senken (günstigere Materialien, effizientere Prozesse). Preise erhöhen (erhöht Deckungsbeitrag). Produktmix optimieren (mehr margenstarke Produkte). Auslastung steigern (mehr Einheiten bei gleichen Fixkosten).

Warum ist die Break-Even-Analyse für Existenzgründer wichtig?

Sie zeigt konkret, wie viele Verkäufe oder welcher Umsatz mindestens erreicht werden muss, um kostendeckend zu arbeiten — eine wichtige Grundlage für die Finanzplanung, Preisgestaltung und die realistische Einschätzung, ob ein Geschäftsmodell tragfähig ist, bevor größere Investitionen getätigt werden.