Break-Even-Rechner 2026
Gewinnschwelle berechnen
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Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) gibt an, ab welcher Verkaufsmenge oder welchem Umsatz ein Unternehmen alle Fixkosten gedeckt hat und beginnt, Gewinn zu erwirtschaften — er ist ein zentrales Instrument der Unternehmensplanung, besonders bei Neugründungen oder neuen Produkteinführungen.
Die Berechnung basiert auf dem Deckungsbeitrag pro Einheit (Verkaufspreis minus variable Stückkosten), der zunächst die Fixkosten decken muss, bevor darüber hinausgehende Verkäufe echten Gewinn erwirtschaften.
Miete, Gehälter, Software, Versicherungen, Abschreibungen
Material, Subunternehmer, direkte Kosten pro Einheit
| Fixkosten / Monat | — |
| Deckungsbeitrag / Einheit | — |
| Deckungsbeitragsquote | — |
| Break-Even-Menge | — |
| Break-Even-Umsatz | — |
| Aktueller Umsatz | — |
| Gewinn / Verlust | — |
| Sicherheitsmarge | — |
📊 Rechenbeispiel: 3.000 € Fixkosten · 80 € Preis · 20 € variable Kosten
Fixkosten vs. variable Kosten
Fixkosten (Miete, Gehälter, Versicherungen) fallen unabhängig von der Verkaufsmenge an. Variable Kosten (Material, Verpackung) steigen proportional mit jeder verkauften Einheit. Der Break-Even-Point markiert den Punkt, an dem die Summe aller Deckungsbeiträge genau die Fixkosten deckt.
Rechenbeispiel
Fixkosten 10.000 €/Monat, Verkaufspreis 25 €, variable Kosten 15 €: Deckungsbeitrag = 25 € − 15 € = 10 €. Break-Even-Menge = 10.000 € ÷ 10 € = 1.000 Stück/Monat.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Mehrproduktunternehmen: Bei mehreren Produkten mit unterschiedlichen Deckungsbeiträgen wird oft ein gewichteter durchschnittlicher Deckungsbeitrag für die Gesamt-Break-Even-Berechnung verwendet.
Break-Even in Umsatz statt Menge: Alternativ kann der Break-Even auch als Umsatzschwelle (statt Stückzahl) berechnet werden, besonders bei Dienstleistungsunternehmen.
🏛️ Zuständige Behörden
Standardliteratur Betriebswirtschaftslehre
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Häufige Fragen
Was ist der Break-Even-Point?
Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) ist der Punkt wo Umsatz gleich Gesamtkosten ist — weder Gewinn noch Verlust. Formel: Break-Even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag pro Stück. Break-Even-Umsatz = Fixkosten / Deckungsbeitragsquote.
Was ist der Deckungsbeitrag?
Deckungsbeitrag (DB) = Verkaufspreis minus variable Kosten pro Einheit. Er zeigt wie viel jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Erst wenn alle Fixkosten gedeckt sind beginnt der Gewinn. DB-Quote = DB / Preis × 100.
Was ist die Sicherheitsmarge?
Sicherheitsmarge = (Aktueller Umsatz − Break-Even-Umsatz) / Aktueller Umsatz × 100. Sie zeigt wie weit der aktuelle Umsatz über der Gewinnschwelle liegt. Eine Sicherheitsmarge von 20% bedeutet: Der Umsatz könnte um 20% einbrechen bevor Verluste entstehen.
Wie senke ich den Break-Even-Point?
Fixkosten senken (Miete, Personal, Software). Variable Kosten senken (günstigere Materialien, effizientere Prozesse). Preise erhöhen (erhöht Deckungsbeitrag). Produktmix optimieren (mehr margenstarke Produkte). Auslastung steigern (mehr Einheiten bei gleichen Fixkosten).
Warum ist die Break-Even-Analyse für Existenzgründer wichtig?
Sie zeigt konkret, wie viele Verkäufe oder welcher Umsatz mindestens erreicht werden muss, um kostendeckend zu arbeiten — eine wichtige Grundlage für die Finanzplanung, Preisgestaltung und die realistische Einschätzung, ob ein Geschäftsmodell tragfähig ist, bevor größere Investitionen getätigt werden.