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📅 Aktualisiert: August 2026

TVoeD-Rechner 2026

Oeffentlicher Dienst Gehalt

Beschäftigte im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen

Foto: Cytonn Photography auf Unsplash

Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) regelt die Vergütung von Angestellten bei Bund und Kommunen — ähnlich wie beim TV-L für die Länder richtet sich das Gehalt nach Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe, mit teilweise unterschiedlichen Konditionen zwischen beiden Tarifverträgen.

Der TVöD gliedert sich in verschiedene Bereiche (z.B. Verwaltung, Pflege/Sozial- und Erziehungsdienst, Krankenhäuser) mit teilweise unterschiedlichen Entgelttabellen und Zusatzregelungen je nach Tätigkeitsfeld.

📋 Rechtliche Grundlage: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Gehalt nach Entgeltgruppe (1-15) und Erfahrungsstufe, je nach Tätigkeitsbereich (VKA, Bund).
Brutto / Monat
Netto (ca.)
Jahresgehalt
Jahressonderzahlung
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: TVöD Entgelttabelle
Was der Rechner berücksichtigt: Grundprinzip der Einstufung nach Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Exakte aktuelle Tabellenwerte je Bereich (werden regelmäßig tariflich angepasst), bereichsspezifische Sonderregelungen im Detail

📊 Rechenbeispiel: EG 12, Stufe 3, Vollzeit

Brutto
ca. 5.232 EUR/Mon.
Netto (ca.)
ca. 3.400 EUR/Mon.
Jahresgehalt
ca. 62.784 EUR
Jahressonderzahlung
ca. 3.918 EUR (75%)

TVöD-Bereiche im Überblick

TVöD-VKA (kommunale Arbeitgeber): für die meisten Kommunalbeschäftigten. TVöD-Bund: für Bundesbehörden, mit teilweise abweichenden Konditionen. TVöD-Pflege und Sozial-/Erziehungsdienst: eigene Tabellen mit bereichsspezifischen Zulagen.

TVöD vs. TV-L

Während der TVöD für Bund und Kommunen gilt, regelt der TV-L die Vergütung bei den Bundesländern — beide Tarifverträge sind ähnlich aufgebaut, unterscheiden sich aber in Details wie genauen Gehaltsstufen und Zusatzregelungen.

⚠️ Häufige Fehler

1. TVöD-Bereiche (VKA, Bund, Pflege) verwechseln: Diese haben teilweise unterschiedliche Entgelttabellen und Konditionen.
2. Eigene Entgeltgruppe ohne fachliche Prüfung einschätzen: Die korrekte Eingruppierung sollte sich an der tatsächlichen Tätigkeit orientieren.
3. Bereichsspezifische Zulagen übersehen: Besonders im Pflege- und Sozialbereich gibt es oft zusätzliche tarifliche Zulagen.
4. TVöD mit TV-L gleichsetzen: Trotz ähnlichem Aufbau gelten unterschiedliche Konditionen für Länder- vs. Bund-/Kommunalbeschäftigte.
5. Jahressonderzahlung bei der Jahresgesamtvergütung vergessen: Diese zusätzliche tarifliche Zahlung sollte in die Gesamtbetrachtung einbezogen werden.

🔍 Sonderfälle

Pflege- und Sozialbereich: Hier gelten oft besondere Zulagen und teilweise abweichende Entgelttabellen gegenüber dem allgemeinen Verwaltungsbereich.

Jahressonderzahlung: Auch beim TVöD gibt es eine tarifliche Jahressonderzahlung zusätzlich zum monatlichen Grundgehalt.

🏛️ Zuständige Behörden

Personalabteilung des Arbeitgebers
Eingruppierung und Gehaltsfragen
📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
TVöD Entgelttabelle

🔗 Verwandte Rechner

Häufige Fragen

Was verdient man im oeffentlichen Dienst 2026?

EG 9a St.3: ca. 3.797 EUR. EG 12 St.3: ca. 5.232 EUR. EG 13 St.3: ca. 5.686 EUR. EG 15 St.6: ca. 8.081 EUR. Plus Jahressonderzahlung (60-90% eines Monatsgehalts).

TVoeD oder TV-L Unterschied?

TVoeD: Bund + Kommunen. TV-L: Laender (Schulen, Unikliniken). Aehnliche Struktur, TV-L oft etwas niedriger. TVoeD Bund = hoehere Jahressonderzahlung (90% vs. 60-80%).

Wie steigt man im TVoeD auf?

Stufe 1-2: 1 Jahr. 2-3: 2 Jahre. 3-4: 3 Jahre. 4-5: 4 Jahre. 5-6: 5 Jahre. Insgesamt 15 Jahre bis Endstufe. Leistungsstufen: Moeglich bei ueberdurchschnittlicher Leistung.

Gibt es Zulagen im TVoeD?

Ballungsraumzulage (z.B. Muenchen: bis 270 EUR/Mon.). Schichtzulage. Erschwerniszulage. Jahressonderzahlung. VL (6,65 EUR/Mon.). Betriebliche Altersvorsorge (ZVK/VBL).

Was ist der Unterschied zwischen TVöD und TV-L?

Der TVöD gilt für Beschäftigte bei Bund und Kommunen, während der TV-L für Beschäftigte bei den Bundesländern gilt (mit Ausnahme von Hessen, das einen eigenen Tarifvertrag hat). Beide Tarifverträge sind ähnlich strukturiert mit Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen, unterscheiden sich aber in Details wie den genauen Gehaltsbeträgen und einigen tariflichen Zusatzregelungen.