PKV vs. GKV Vergleich Rechner 2026
Was ist günstiger?
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Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) berechnet Beiträge einkommensabhängig (ca. 14,6% + Zusatzbeitrag, je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen), während die private Krankenversicherung (PKV) risikobasierte, vom Einkommen unabhängige Beiträge nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang berechnet.
Ein Wechsel zur PKV ist nur für bestimmte Personengruppen möglich (Angestellte über der Versicherungspflichtgrenze, Selbstständige, Beamte) und sollte sorgfältig abgewogen werden, da eine Rückkehr zur GKV später oft erschwert oder unmöglich ist.
| Bruttogehalt | — |
| GKV-Beitrag AN (inkl. Zusatz) | — |
| AG-Zuschuss PKV (50% GKV) | — |
| PKV-Beitrag Eigenanteil | — |
| Differenz PKV vs. GKV | — |
| Kinder in GKV | — |
📊 Rechenbeispiel: 5.500 € Brutto · 35 Jahre · sehr gut · ledig · 2% Zusatz
Wichtige Unterschiede im Überblick
GKV: einkommensabhängige Beiträge, Familienversicherung für nicht verdienende Angehörige kostenlos möglich, keine Gesundheitsprüfung bei Eintritt. PKV: risikobasierte Beiträge (können bei Vorerkrankungen hoch ausfallen), keine kostenlose Familienversicherung, aber oft umfangreichere Leistungen und kürzere Wartezeiten.
Wichtige Abwägungspunkte
Junge, gesunde, gut verdienende Personen zahlen in der PKV oft anfangs weniger als in der GKV — im Alter können die PKV-Beiträge jedoch erheblich steigen, während GKV-Beiträge einkommensabhängig bleiben. Diese langfristige Perspektive ist bei der Entscheidung wichtig.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Beamte: Für Beamte ist die PKV durch die Beihilfe des Dienstherrn oft besonders attraktiv, da nur ein Restanteil privat versichert werden muss.
Rückkehr zur GKV: Nach einem Wechsel zur PKV ist eine Rückkehr zur GKV oft nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Einkommen sinkt wieder unter die Versicherungspflichtgrenze, Alter unter 55) möglich.
🏛️ Zuständige Behörden
§5 SGB V
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Häufige Fragen
Wann kann ich in die PKV wechseln?
Jahreseinkommen muss die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten: 2026 = 69.300 € brutto/Jahr = 5.775 €/Monat. Selbstständige und Beamte können jederzeit in die PKV. Einmal in der PKV: Rückkehr in GKV nach 55 Jahren fast unmöglich (außer durch Einkommensreduktion unter die Grenze).
Was kostet die PKV im Alter?
PKV-Beiträge steigen mit dem Alter stark — oft 600–1.000 €/Mon. für Rentner. Im Gegensatz: GKV-Rentner zahlen ca. 13% ihrer Rente (ca. 200–300 €/Mon.). Altersrückstellungen in der PKV sollen den Beitragsanstieg mildern — aber in der Praxis reichen sie oft nicht aus. Wichtiger Faktor für die Langzeitentscheidung.
Lohnt sich PKV mit Kindern?
Kinder: In der GKV kostenlos familienversichert. In der PKV: Jedes Kind braucht einen eigenen Vertrag (ca. 80–150 €/Mon. pro Kind). Bei 2 Kindern: Zusatzkosten PKV ca. 200–300 €/Mon. — das macht die GKV für Familien oft attraktiver. Ohne Kinder: PKV fast immer günstiger im jungen Alter.
Wie gut ist die PKV-Leistung vs. GKV?
PKV-Vorteile: Bessere Leistungen (Chefarzt, Einzelzimmer, keine Wartezeit, schnellere Termine), mehr Eigenverantwortung, höherer Anteil an neuen Behandlungsmethoden. GKV-Vorteile: Einheitliche Grundversorgung, Familienversicherung, stabile Beiträge im Alter (einkommensabhängig). Für chronisch Kranke: GKV oft vorteilhafter (kein Risikoausschluss, keine Mehrbeiträge).
Kann ich von der PKV zurück in die GKV wechseln?
Dies ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa wenn das Einkommen wieder unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt oder bei Personen unter 55 Jahren unter bestimmten Bedingungen. Ab einem gewissen Alter (meist 55 Jahre) ist eine Rückkehr in der Regel ausgeschlossen — dieser Aspekt sollte vor einem PKV-Wechsel sorgfältig bedacht werden.