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📅 Aktualisiert: August 2026

Spritkosten-Rechner 2026

Kraftstoffkosten berechnen

Tankstelle zur Berechnung der Spritkosten

Foto: Tommaso auf Unsplash

Die Spritkosten für eine Strecke berechnen sich aus Entfernung, durchschnittlichem Kraftstoffverbrauch (Liter/100km) und aktuellem Kraftstoffpreis. Dieser Rechner hilft bei der Planung von Urlaubsreisen, Pendelstrecken oder dem Vergleich verschiedener Routen.

Für Pendler ist zusätzlich die Pendlerpauschale relevant, die einen Teil der tatsächlichen Fahrtkosten steuerlich absetzbar macht.

📋 Berechnungsgrundlage: Formel: Spritkosten = (Strecke km ÷ 100) × Verbrauch (l/100km) × Kraftstoffpreis (€/l).
L/100km oder kWh
km/Jahr
€/L (€/kWh)
Kosten / Jahr
Kosten / Monat
Kosten / 100 km
Verbrauch / Jahr
Kraftstoffart
Verbrauch
Fahrleistung
Jahresverbrauch
Preis/Einheit
Jahreskosten
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Standard-Verbrauchsberechnung
Was der Rechner berücksichtigt: Entfernung, durchschnittlicher Verbrauch, aktueller Kraftstoffpreis
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Fahrstil-bedingte Verbrauchsschwankungen, Verkehrsbedingungen (Stau erhöht Verbrauch), Zuladung und Klimaanlagennutzung

📊 Rechenbeispiel: Benzin · 7 L/100km · 15.000 km · 1,82 €

Jahresverbrauch
1.050 L
Jahreskosten
1.911 €
Monatlich
159 €
Pro 100 km
12,74 €
vs. Diesel (6,5L/1,70€)
ca. 1.657 €
E-Auto (18 kWh/0,32€)
ca. 864 €

Faktoren, die den tatsächlichen Verbrauch beeinflussen

Der Herstellerangabe-Verbrauch weicht oft vom realen Verbrauch ab — Fahrstil, Verkehrsdichte, Zuladung, Reifendruck und Klimaanlagennutzung können den tatsächlichen Verbrauch um 10-30% erhöhen. Für realistische Planung empfiehlt sich die Nutzung eigener Verbrauchserfahrungswerte statt reiner Herstellerangaben.

Rechenbeispiel

500 km Strecke, 7 l/100km Verbrauch, 1,75 €/l Diesel: Spritkosten = 5 × 7 × 1,75 = 61,25 €.

⚠️ Häufige Fehler

1. Herstellerangaben unkritisch übernehmen: Reale Verbrauchswerte liegen oft deutlich über den offiziellen WLTP-Angaben.
2. Rückfahrt vergessen: Bei Reiseplanungen sollte die Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt) berücksichtigt werden.
3. Aktuellen Kraftstoffpreis nicht prüfen: Kraftstoffpreise schwanken täglich und regional teils erheblich.
4. Zuladung und Anhänger ignorieren: Diese können den Verbrauch spürbar erhöhen, werden aber oft nicht mitgerechnet.
5. Nur Kraftstoffkosten statt Gesamtkosten betrachten: Für einen vollständigen Kostenvergleich sollte der KFZ-Kosten-Rechner auch Verschleiß und Wertverlust einbeziehen.

🔍 Sonderfälle

Autobahn vs. Landstraße: Höhere Geschwindigkeiten auf der Autobahn erhöhen den Verbrauch spürbar gegenüber gleichmäßigem Landstraßenfahren.

Winterreifen und Kälte: Niedrige Temperaturen und Winterreifen können den Verbrauch um 10-15% erhöhen.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Statistisches Bundesamt – Kraftstoffpreise

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Häufige Fragen

Wie viel kostet Benzin im Jahr?

Bei 15.000 km, 7 L/100 km, 1,82 €: ca. 1.911 €/Jahr. Diesel (6,5 L, 1,70 €): ca. 1.657 €. Elektro (18 kWh, 0,32 €): ca. 864 €. Einsparung Elektro vs. Benzin: ca. 1.000–1.500 €/Jahr.

Wann tanke ich am günstigsten?

Morgens (6–8 Uhr): Oft günstiger. Dienstags und mittwochs: Günstiger als Wochenende. Tankstellen-Apps: Clever Tanken, mehr-Tanken. Autobahn-Tankstellen: Meist teurer (+ 10–20 ct). Supermarkt-Tankstellen (ALDI, REWE): Oft günstig.

Was ist der Unterschied Benzin vs. Diesel?

Diesel: 20–30% weniger Verbrauch, aber Diesel-Kfz-Steuer höher. Lohnt sich bei: >15.000 km/Jahr. Unter 15.000 km: Benzin meist günstiger gesamt. Umweltzonen: Diesel-Fahrverbote beachten (Euro-Normen). E-Auto: Günstigster Betrieb bei Ladekosten < 0,40 €/kWh.

Wie spare ich beim Tanken?

Abgasturbo-Apps nutzen. Autobahn vermeiden zum Tanken. Reifendruck prüfen (zu wenig = +5–10% Verbrauch). Klimaanlage sparsam einsetzen (+0,5–1,5 L/100 km). Vorausschauendes Fahren (sanftes Beschleunigen, Motorbremse). Tempomat auf Langstrecke.

Wie genau ist der Herstellerverbrauch?

Die offiziellen WLTP-Verbrauchswerte werden unter standardisierten Testbedingungen ermittelt und weichen im realen Fahrbetrieb oft um 10-30% nach oben ab, abhängig von Fahrstil, Verkehrsbedingungen und Zuladung. Für eine realistische Kostenplanung empfiehlt sich, eigene Erfahrungswerte oder einen moderaten Aufschlag zu nutzen.