Heizungsaustausch-Rechner 2026
Kosten & Förderung
Foto: Precondo CA auf Unsplash
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei Neueinbau und teilweise beim Austausch bestehender Heizungen einen Mindestanteil erneuerbarer Energien vor — dies hat in den letzten Jahren zu verstärktem Interesse an Wärmepumpen und anderen klimafreundlichen Heizsystemen geführt.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Heizungstausch mit erheblichen Zuschüssen — abhängig vom gewählten System und individuellen Faktoren wie Einkommen können Förderquoten von 30% bis über 70% der Investitionskosten erreicht werden.
| Heizungsart | — |
| Gesamtkosten | — |
| BEG-Förderung | — |
| Eigenanteil | — |
| Jährl. Einsparung (vs. Gas) | — |
| Amortisation Eigenanteil | — |
📊 Rechenbeispiel: 130 m² · Wärmepumpe Luft/Wasser · 50% Förderung
Fördermöglichkeiten im Überblick
Die Basisförderung deckt 30% der förderfähigen Kosten. Ein Geschwindigkeitsbonus (für frühzeitigen Austausch alter Heizungen) sowie ein Einkommensbonus (bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen unter einer bestimmten Grenze) können die Förderung auf bis zu 70% erhöhen.
Rechenbeispiel
Wärmepumpe, Investitionskosten 25.000 €, 40% Förderquote: Förderbetrag = 10.000 €, verbleibende Eigeninvestition = 15.000 €.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Bestandsschutz für alte Heizungen: Funktionierende Heizungen müssen nicht sofort ausgetauscht werden — die GEG-Regelungen greifen primär bei Neueinbau oder irreparablem Defekt.
Hybridlösungen: Die Kombination verschiedener Systeme (z.B. Wärmepumpe mit bestehender Gasheizung als Spitzenlastabdeckung) kann in manchen Fällen eine wirtschaftliche Übergangslösung sein.
🏛️ Zuständige Behörden
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
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Häufige Fragen
Welche Förderung gibt es für neue Heizung 2026?
BEG (Bundesförderung): Grundförderung 30% + Klimageschw.-Bonus 20% (fossile Heizung raus) + Effizienzbonus 5% + Einkommensbonus 30% (unter 40.000 € Haushaltseink.) = max. 70%. Förderfähig: max. 30.000 € Kosten → max. 21.000 € Förderung.
Lohnt sich Wärmepumpe 2026?
Bei gut gedämmtem Gebäude (Heizlast unter 70 W/m²) und FHB/Niedertemperatur-Heizkörper: Ja. Betriebskosten WP: ca. 700–1.200 €/Jahr (Strom). Gas: ca. 1.500–2.500 €/Jahr. Amortisation mit Förderung: 8–15 Jahre. Langfristig: WP günstiger und unabhängiger.
Gas- oder Wärmepumpe?
Gasheizung: Günstiger (6.000–12.000 €), keine BEG-Förderung. Aber: Steigende Gaspreise, CO₂-Preis steigt. Wärmepumpe: Teurer, aber BEG bis 70%, niedrigere Betriebskosten. GEG: Neue Gasheizungen müssen 65% erneuerbare Energien nutzen.
Was muss ich vor dem Heizungstausch prüfen?
1. Heizlastberechnung: Gebäude gut genug gedämmt für WP? 2. Heizkörper: Ausreichend dimensioniert für Niedertemperatur? 3. Warmwasser: Wie wird es erzeugt? 4. Förderantrag VOR Beauftragung stellen. 5. Energieberater (BEG-Expertenliste) beauftragen.
Muss ich meine funktionierende Heizung jetzt austauschen?
Nein, es besteht grundsätzlich Bestandsschutz für funktionierende Heizungsanlagen. Die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes greifen primär beim Neueinbau oder wenn eine bestehende Heizung irreparabel defekt ist — ein sofortiger Zwangsaustausch funktionierender Systeme ist nicht vorgeschrieben.