Dämmung-Rechner 2026
Dämmstärke & Energieeinsparung
Foto: Josue Isai Ramos Figueroa auf Unsplash
Eine gute Dämmung reduziert den Energieverbrauch erheblich und ist oft förderfähig über KfW-Programme. Die benötigte Dämmstoffmenge berechnet sich aus der zu dämmenden Fläche (Dach, Fassade, Keller), während die gewählte Dämmstärke maßgeblich den erreichten U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) bestimmt.
Ein niedrigerer U-Wert bedeutet bessere Dämmwirkung — aktuelle energetische Standards fordern für Neubauten und größere Sanierungen bestimmte Mindest-U-Werte, die über KfW-Förderungen finanziell unterstützt werden können.
| Bauteil | — |
| Dämmstoff (λ) | — |
| Dämmstärke | — |
| R-Wert Dämmung | — |
| Erreichter U-Wert | — |
| GEG 2026 Anforderung | — |
| GEG erfüllt? | — |
| Materialkosten (ca.) | — |
📊 Rechenbeispiel: 16 cm Mineralwolle λ=0,035 · Außenwand · 80 m²
Welche Dämmstärke ist sinnvoll?
Je dicker die Dämmschicht, desto besser der U-Wert, aber mit abnehmendem Grenznutzen — ab einer gewissen Dämmstärke bringt zusätzliche Dicke nur noch geringe zusätzliche Energieeinsparung. Eine fachliche Beratung hilft, die wirtschaftlich sinnvolle Dämmstärke für das jeweilige Bauteil zu bestimmen.
Rechenbeispiel
Dachfläche 120 m², 16 cm Dämmstärke: Benötigte Dämmstoffmenge = 120 m² (bei entsprechender Materialdicke), Materialkosten stark abhängig vom gewählten Dämmstoff (Mineralwolle, Hartschaum, Naturdämmstoffe).
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
KfW-Förderung: Bei energetischen Sanierungen mit ambitionierten U-Werten können erhebliche staatliche Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite beantragt werden.
Taupunkt-Problematik: Bei unsachgemäßer Dämmung kann Feuchtigkeit im Bauteil kondensieren — eine fachliche Planung der Dampfsperre ist wichtig.
🏛️ Zuständige Behörden
Gebäudeenergiegesetz (GEG)
🔗 Verwandte Rechner
Häufige Fragen
Wie berechnet man den U-Wert einer Dämmung?
U-Wert = 1 / (Rsi + R1 + R2 + ... + Rse). R = Dicke(m) / λ(W/mK). Innenputz (2cm, λ=0,8): R = 0,025. Mauerziegel (24cm, λ=0,5): R = 0,48. Dämmung (16cm, λ=0,035): R = 4,57. Außenputz: R = 0,025. Übergangswiderstand: Rsi=0,13, Rse=0,04. U = 1/5,27 ≈ 0,19 W/(m²K).
Welche Dämmstärke brauche ich?
GEG-Mindest: Außenwand U ≤ 0,24 W/(m²K). Bei Bestandsmauerwerk (Ziegel, U≈1,5): ca. 10–12 cm EPS/MW reichen für GEG. Für KfW-Förderung (U≤0,20): mind. 14–16 cm. Optimum Kosten/Nutzen: 16–20 cm. Passivhaus: 25–30 cm.
Welcher Dämmstoff ist der beste?
Kein universell bester Dämmstoff — abhängig von Anwendung: Außenwand WDVS: EPS (günstig) oder Mineralwolle (nicht brennbar). Dachschräge: Mineralwolle, Holzfaser (Feuchteregulierung). Keller: XPS (druckfest, feuchtebeständig). Außen gegen Erdreich: XPS, Schaumglas. Ökologisch: Holzfaser, Hanf, Schafwolle.
Wie viel spart gute Dämmung an Heizkosten?
Alte Außenwand (U=1,5) vs. gedämmt (U=0,20) bei 80 m² und 3.200 HGT: Alt: 80×1,5×3.200×24/1000 = 9.216 kWh/Jahr. Neu: 80×0,20×3.200×24/1000 = 1.229 kWh/Jahr. Einsparung: 7.987 kWh × 0,11 €/kWh = ca. 879 €/Jahr. Amortisation inkl. Handwerker: 10–15 Jahre.
Welche Förderung gibt es für Dämmmaßnahmen?
Die KfW bietet verschiedene Förderprogramme für energetische Sanierungen, darunter zinsgünstige Kredite und teilweise Zuschüsse, abhängig vom erreichten energetischen Standard. Eine Beratung durch einen zertifizierten Energieberater ist oft Voraussetzung für die Förderung und hilft, die wirtschaftlich sinnvollste Dämmstrategie zu finden.