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📅 Aktualisiert: August 2026

Aufzug-Rechner 2026

Hausaufzug Kosten

Aufzugseinbau in einem Mehrfamilienhaus

Foto: Josue Isai Ramos Figueroa auf Unsplash

Der nachträgliche Einbau eines Aufzugs in ein bestehendes Mehrfamilienhaus kostet je nach Gebäudetyp und Anzahl der Stockwerke typischerweise 40.000-80.000 € oder mehr — die Kosten variieren stark je nach baulichen Gegebenheiten (Platz für Schacht, Fundament) und Anzahl der anzufahrenden Etagen.

Für barrierefreie Umbauten wie einen nachträglichen Aufzugseinbau gibt es oft erhebliche staatliche Förderungen (KfW), besonders wenn ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Bewohner davon profitieren — eine Antragstellung vor Baubeginn ist hierfür meist erforderlich.

📋 Richtwerte 2026: Nachträglicher Aufzugseinbau: 40.000-80.000 €+, abhängig von Etagenzahl. KfW-Förderung für Barrierefreiheit oft verfügbar.
Etagen
Gesamtkosten
Nach Förderung
Pflegekasse-Zuschuss
KfW-Kredit möglich
✅ KfW 455-B
Art
Kosten gesamt
Pflegekasse-Zuschuss
KfW-Kredit (bis 50.000 €)Ja, günstige Zinsen
Eigenanteil
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Aktuelle Marktdurchschnittswerte für Aufzugseinbau
Was der Rechner berücksichtigt: Kostenschätzung nach Etagenzahl, grundlegende Fördermöglichkeiten
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Individuelle bauliche Besonderheiten (z.B. Platzverhältnisse für Schacht), exakte aktuelle Fördersätze

📊 Rechenbeispiel: Treppenlift gerade · 1 Etage · ohne Pflegegrad

Treppenlift
ca. 4.500 €
Montage
inkl.
Pflegekasse
0 € (kein Pflegegrad)
KfW 455-B
Kredit möglich
Eigenanteil
ca. 4.500 €
Wartung/Jahr
ca. 200–400 €

Was die Kosten beeinflusst

Anzahl der Stockwerke (mehr Etagen = höhere Kosten), bauliche Gegebenheiten (Platz für einen Außen- oder Innenschacht), sowie die gewählte Aufzugstechnik (Seilaufzug vs. hydraulischer Aufzug) sind die Hauptkostenfaktoren beim nachträglichen Einbau.

Fördermöglichkeiten für Barrierefreiheit

Die KfW bietet spezielle Förderprogramme für altersgerechten Umbau, die auch den Aufzugseinbau unterstützen können — dies kann die Eigenbeteiligung der Eigentümergemeinschaft erheblich reduzieren.

⚠️ Häufige Fehler

1. Fördermöglichkeiten für Barrierefreiheit nicht prüfen: KfW-Programme können die Investitionskosten erheblich senken.
2. Zustimmungserfordernis der Eigentümergemeinschaft unterschätzen: Bei Mehrfamilienhäusern ist meist ein entsprechender Beschluss notwendig.
3. Baugenehmigung nicht rechtzeitig beantragen: Diese ist für den nachträglichen Aufzugseinbau in der Regel erforderlich.
4. Laufende Wartungskosten nach dem Einbau vergessen: Neben den Anschaffungskosten fallen auch regelmäßige Wartungs- und Prüfkosten an.
5. Bauliche Machbarkeit nicht vorab prüfen lassen: Nicht jedes Gebäude eignet sich gleichermaßen gut für einen nachträglichen Aufzugseinbau.

🔍 Sonderfälle

Eigentümergemeinschaft: Bei Mehrfamilienhäusern muss ein Aufzugseinbau meist von der Eigentümergemeinschaft mit entsprechender Mehrheit beschlossen werden.

Nachträgliche Genehmigung: Ein Aufzugseinbau erfordert in der Regel eine Baugenehmigung, besonders bei Außenschächten, die die Gebäudekubatur verändern.

🏛️ Zuständige Behörden

Bauamt
Baugenehmigung
KfW
Förderung Barrierefreiheit
KfW →
📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Marktstudien Aufzugstechnik

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Häufige Fragen

Was kostet ein Treppenlift?

Gerade Treppe: 3.000–6.000 €. Kurventreppe (individuell): 8.000–18.000 €. Plattformlift: 8.000–15.000 €. Kleiner Hausaufzug: 20.000–40.000 €. Sitzlift gebraucht: ab 1.500 €. Miete möglich: Ab 100 €/Monat.

Gibt es Förderung für Treppenlift?

KfW 455-B: Kredit bis 50.000 € für altersgerechten Umbau. Pflegekasse §40 SGB XI: Bis 4.000 € Zuschuss bei Pflegegrad 1–5. Manche Bundesländer: Zusätzliche Landesprogramme. Steuerlich: §35a EStG für Montageanteil.

Treppenlift oder Aufzug?

Treppenlift: Günstiger, keine Umbaumaßnahmen, platzsparend. Aufzug: Teurer, Baumaßnahmen nötig, komfortabler für Rollstuhl/Rollator. Entscheidung: Treppenlift für kurzfristige Lösung, Aufzug für langfristige Barrierefreiheit.

Wie lange hält ein Treppenlift?

Lebensdauer: 15–25 Jahre. Wartungsvertrag: Empfohlen (ca. 200–400 €/Jahr). TÜV-Prüfung: Bei Aufzügen alle 2 Jahre Pflicht. Treppenlift: Keine TÜV-Pflicht, aber Wartung empfohlen. Gebraucht kaufen: Prüfen ob passend zur Treppe.

Gibt es staatliche Förderung für den nachträglichen Aufzugseinbau?

Ja, die KfW bietet im Rahmen der Förderung für altersgerechten Umbau Zuschüsse und günstige Kredite an, die auch den Einbau eines Aufzugs unterstützen können — besonders relevant, wenn dadurch die Barrierefreiheit für ältere oder in der Mobilität eingeschränkte Bewohner verbessert wird. Ein Förderantrag sollte in der Regel vor Baubeginn gestellt werden.