Arbeitszeit-Rechner 2026
Überstunden & Arbeitskonto
Foto: Andrew Neel auf Unsplash
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) regelt die maximale tägliche Arbeitszeit (grundsätzlich 8 Stunden, ausnahmsweise bis 10 Stunden bei entsprechendem Ausgleich) sowie verpflichtende Pausenregelungen und Ruhezeiten zwischen Arbeitstagen.
Dieser Rechner hilft, die eigene wöchentliche und monatliche Arbeitszeit zu ermitteln — relevant für Überstundenberechnung, Teilzeitmodelle, oder die Einhaltung gesetzlicher Höchstgrenzen.
| Soll / Woche | — |
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| Zeitraum | — |
| Soll-Stunden gesamt | — |
| Ist-Stunden gesamt | — |
| Über-/Unterstunden | — |
| Wert der Überstunden | — |
📊 Rechenbeispiel: 40 Soll-Stunden · 43 Ist-Stunden · 1 Monat
Höchstarbeitszeiten im Detail
Die werktägliche Arbeitszeit darf 8 Stunden nicht überschreiten, kann aber auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn im Durchschnitt von 6 Kalendermonaten 8 Stunden pro Werktag nicht überschritten werden. Dies ergibt eine mögliche Wochenarbeitszeit von bis zu 48 Stunden im Durchschnitt.
Pausen- und Ruhezeitregelungen
Bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 bis 9 Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten vorgeschrieben, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Zwischen zwei Arbeitstagen müssen mindestens 11 Stunden ununterbrochene Ruhezeit liegen.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Vertrauensarbeitszeit: Bei diesem Modell entfällt die klassische Zeiterfassung, die gesetzlichen Höchstgrenzen und Ruhezeiten gelten aber weiterhin.
Bereitschaftsdienst: Zählt teilweise anders als reguläre Arbeitszeit und unterliegt speziellen rechtlichen Regelungen.
🏛️ Zuständige Behörden
Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
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Häufige Fragen
Bin ich verpflichtet meine Arbeitszeit aufzuzeichnen?
Seit dem BAG-Urteil vom 13.09.2022 und dem Arbeitszeitgesetz-Änderungsentwurf: Ja, Arbeitgeber müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit erfassen. Für Arbeitnehmer: Eigene Aufzeichnungen sind der wichtigste Beweis bei Überstundenstreitigkeiten. Apps, Tabellen oder Notizbücher sind zulässig.
Was passiert mit Überstunden beim Arbeitszeitkonto?
Angesammelte Überstunden können als Freizeit abgebaut werden (1:1, manchmal mit Zuschlag). Bei Kündigung: Auszahlung zum aktuellen Stundenlohn. Verfallen können Überstunden wenn eine Ausschlussklausel im Arbeitsvertrag gilt (oft 3–6 Monate nach Entstehung). Deshalb: Überstunden zeitnah erfassen und schriftlich dokumentieren.
Darf der Arbeitgeber Überstunden anordnen?
Nur wenn es vertraglich, tariflich oder per Betriebsvereinbarung geregelt ist. Spontane Anordnung ohne Grundlage ist unzulässig. In Notfällen (Betriebsstörungen) kann eine kurzfristige Pflicht entstehen. Das ArbZG setzt absolute Obergrenzen (max. 10h/Tag) — diese dürfen auch durch Anweisung nicht überschritten werden.
Wie lange habe ich Zeit um Überstunden geltend zu machen?
Verjährung: 3 Jahre ab Entstehung (§195 BGB). Aber Achtung: Viele Arbeitsverträge enthalten kürzere Ausschlussfristen (3–6 Monate nach Fälligkeit). Diese sind wirksam wenn sie klar formuliert sind. Nach Ablauf dieser Frist sind die Ansprüche verwirkt. Deshalb: Überstunden zeitnah schriftlich beim Arbeitgeber anmelden.
Wie viele Überstunden darf ich maximal machen?
Das Arbeitszeitgesetz begrenzt die werktägliche Arbeitszeit auf 8 Stunden, ausnahmsweise bis 10 Stunden bei entsprechendem Ausgleich innerhalb von 6 Monaten. Dies ergibt eine maximale Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden — darüber hinausgehende Überstunden sind grundsätzlich gesetzwidrig, unabhängig von vertraglichen Vereinbarungen.