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📅 Aktualisiert: August 2026

Festgeld-Rechner 2026

Garantierte Zinsen berechnen

Taschenrechner zur Berechnung des Festgeldzinses

Foto: Kelly Sikkema auf Unsplash

Bei Festgeld wird Kapital für eine festgelegte Laufzeit (meist 3 Monate bis 5 Jahre) gebunden, im Gegenzug gibt es meist etwas höhere Zinsen als beim jederzeit verfügbaren Tagesgeld. Diese Anlageform eignet sich für Kapital, das mittelfristig nicht benötigt wird.

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Guthaben bis 100.000 € pro Bank und Kunde — auch bei Festgeld ist diese Absicherung ein wichtiger Sicherheitsfaktor gegenüber risikoreicheren Anlageformen.

📋 Berechnungsgrundlage: Zinsertrag = Kapital × Zinssatz × Laufzeit (Jahre). Einlagensicherung: bis 100.000 € pro Bank und Kunde gesetzlich geschützt.
%
Endguthaben brutto
Zinsen brutto gesamt
Zinsen netto (nach Steuer)
Effektive Rendite netto
Anlagebetrag
Zinssatz p.a.
Laufzeit
Zinsen brutto
Abgeltungssteuer (26,375%)
Zinsen netto
Endguthaben netto
🛡️ Zuletzt aktualisiert: 11. August 2026
Geprüft nach: Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)
Was der Rechner berücksichtigt: Zinsertragsberechnung nach Kapital, Zinssatz und Laufzeit
Was der Rechner nicht berücksichtigt: Kapitalertragsteuer auf die Zinserträge (Abgeltungsteuer), Zinseszinseffekt bei mehrjähriger Laufzeit mit jährlicher Gutschrift

📊 Rechenbeispiel: 10.000 € · 3,5% · 24 Monate · Freibetrag verfügbar

Anlagebetrag
10.000 €
Zinssatz
3,5% p.a.
Laufzeit
24 Monate
Zinsen brutto
714 €
Freibetrag
1.000 € (nicht ausgeschöpft)
Zinsen netto
714 €

Bei 10.000 € und 3,5% über 2 Jahre: unter dem Sparerpauschbetrag → keine Abgeltungssteuer!

Festgeld vs. Tagesgeld

Tagesgeld bietet tägliche Verfügbarkeit, Festgeld meist etwas höhere Zinsen bei fester Bindung. Die Wahl hängt vom individuellen Liquiditätsbedarf ab — wer das Kapital sicher nicht vor Laufzeitende benötigt, profitiert oft von den höheren Festgeldzinsen.

Rechenbeispiel

10.000 € Festgeld, 3% Zinssatz, 2 Jahre Laufzeit: Zinsertrag = 10.000 × 0,03 × 2 = 600 € (vor Steuern), abzüglich Abgeltungsteuer auf den Ertrag oberhalb des Sparer-Pauschbetrags.

⚠️ Häufige Fehler

1. Liquiditätsbedarf nicht einplanen: Bei fest gebundenem Kapital sollte immer ein ausreichender Notgroschen auf einem flexiblen Konto verbleiben.
2. Einlagensicherung bei mehreren Konten überschreiten: Die 100.000-€-Grenze gilt pro Bank, nicht pro Konto — bei größeren Summen lohnt sich eine Verteilung auf mehrere Banken.
3. Steuerliche Behandlung vergessen: Zinserträge sind grundsätzlich steuerpflichtig, abzüglich des jährlichen Sparer-Pauschbetrags.
4. Zinssätze verschiedener Anbieter nicht vergleichen: Die Konditionen können zwischen Banken erheblich variieren, besonders bei Auslandsbanken.
5. Auslandsbanken ohne EU-Einlagensicherung wählen: Bei Banken außerhalb der EU-Einlagensicherung besteht ein höheres Ausfallrisiko.

🔍 Sonderfälle

Vorzeitige Kündigung: Bei den meisten Festgeldanlagen ist eine vorzeitige Kündigung nicht oder nur mit Zinsverlust möglich — dies sollte vor Anlage bedacht werden.

Zinsstaffelung bei längerer Laufzeit: Manche Anbieter zahlen bei längerer Bindung überproportional höhere Zinsen als bei kürzeren Laufzeiten.

🏛️ Zuständige Behörden

📚 Rechtsgrundlagen & Quellen (Stand: 2026):
Einlagensicherungsgesetz (EinSiG)

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Festgeld vom Tagesgeld?

Festgeld: Gebundene Laufzeit (3 Monate–10 Jahre), garantierter Zinssatz, kein vorzeitiger Zugriff. Tagesgeld: Täglich kündbar und abrufbar, variabler Zins. Festgeld hat meist höhere Zinsen — aber das Geld ist bis Laufzeitende gebunden. Für Notfallreserve: Tagesgeld. Für Geld das man nicht braucht: Festgeld.

Was sind typische Festgeld-Zinsen 2026?

3 Monate: 2,8–3,2% · 6 Monate: 3,0–3,4% · 12 Monate: 3,2–3,6% · 24 Monate: 3,0–3,8% · 36+ Monate: 2,8–3,5%. Zinsen für längere Laufzeiten sind nicht immer höher — es hängt von der Zinserwartung der Bank ab. Europäische Banken (spanische, estländische) bieten oft höhere Zinsen als deutsche.

Was passiert wenn ich das Festgeld vorzeitig kündige?

Die meisten Festgeldverträge erlauben keine vorzeitige Kündigung. Bei einigen Banken: Kündigung möglich mit Zinsverlust (Zinsen werden nicht oder nur teilweise ausgezahlt). Manchmal sogar Gebühren. Deshalb: Nur Geld anlegen das man wirklich nicht braucht. Alternative: Mehrere kürzere Laufzeiten staffeln (Festgeld-Leiter).

Was ist die Festgeld-Leiter-Strategie?

Anstatt alles in ein langes Festgeld anzulegen: z.B. je 5.000 € in 12, 24, 36 Monate aufteilen. Jedes Jahr läuft eines aus → Liquidität + neue Anlage zu dann aktuellen Zinsen. Schützt vor Zinsrisiko und erhält Teilzugang zu Kapital. Ideal wenn man plant größere Ausgaben zu haben aber nicht genau weiß wann.

Ist mein Festgeld sicher angelegt?

Innerhalb der EU sind Bankeinlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank und Kunde geschützt, selbst bei einer Bankeninsolvenz. Bei Banken außerhalb der EU oder bei Beträgen über dieser Grenze sollte die Absicherung vor der Anlage sorgfältig geprüft werden.