CO₂-Steuer-Rechner 2026
Mehrkosten Heizöl, Gas & Sprit
Die CO₂-Steuer (nationaler CO₂-Preis nach BEHG) verteuert fossile Brennstoffe um den Klimaschaden einzupreisen. 2026 beträgt der CO₂-Preis 55 € pro Tonne CO₂. Für eine typische Ölheizung (2.000 Liter Heizöl/Jahr) bedeutet das ca. 132 € Mehrkosten — für einen Benziner (15.000 km/Jahr, 7L/100km) ca. 123 €.
Der CO₂-Preis stieg schrittweise: 25 € (2021) → 30 € (2022) → 35 € (2023) → 45 € (2024) → 55 € (2025/2026). Ursprünglich war für 2026 ein höherer Preis geplant, nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil 2023 wurde der Pfad angepasst. Ab 2027 soll der Preis im EU-ETS2-System marktbasiert steigen — mit 65–100 €/Tonne als wahrscheinlichem Bereich.
Als Gegenmaßnahme war das „Klimageld" geplant — eine Pro-Kopf-Rückzahlung an alle Bürger. Diese wurde bisher nicht umgesetzt. Das erhöhte Wohngeld und die Fernwärme-Förderung sollen einkommensschwache Haushalte entlasten.
| Brennstoff | — |
| Jahresverbrauch | — |
| CO₂-Faktor | — |
| CO₂-Menge (Tonnen/Jahr) | — |
| CO₂-Preis 2026 | — |
| CO₂-Steuer / Jahr | — |
| CO₂-Mehrkosten / Einheit | — |
📊 Rechenbeispiel: Ölheizung 2.000 Liter/Jahr · CO₂-Preis 55 €/t
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Häufige Fragen
Wie viel kostet die CO₂-Steuer 2026?
CO₂-Preis: 55 €/Tonne CO₂. Mehrkosten pro Liter: Heizöl ca. 14,6 ct · Diesel ca. 14,6 ct · Benzin ca. 13,0 ct · Erdgas ca. 1,1 ct/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit Gasheizung: ca. 100–200 €/Jahr Mehrkosten. Mit Ölheizung: ca. 200–400 €/Jahr.
Bis wann steigt die CO₂-Steuer?
2026: 55 €/Tonne (stabil). Ab 2027: EU-ETS2 (europäischer Emissionshandel für Gebäude und Verkehr) — Preis dann marktbasiert, erwartet 65–100 €/Tonne. Bis 2030 soll der Preis deutlich steigen. Heizung und Auto werden damit zunehmend teurer — Anreiz zur Umstellung auf erneuerbare Energien.
Kann ich die CO₂-Steuer vermeiden?
Vollständig nur durch Umstieg auf CO₂-neutrale Energieträger: Wärmepumpe (Strom, idealerweise solar), Fernwärme aus erneuerbaren Quellen, Elektroauto mit Ökostrom, Pelletheizung (CO₂-neutral bei nachhaltigem Holz), Solaranlage für Eigenstrom. Teilweise reduzieren: bessere Dämmung, effizienteres Heizverhalten.
Was ist mit dem 'Klimageld'?
Das Klimageld war ein geplanter Pro-Kopf-Rückzahlung aus den CO₂-Einnahmen. Es wurde bisher nicht eingeführt. Die Bundesregierung nutzt die CO₂-Einnahmen für Klimafördermaßnahmen (KfW-Programme, Gebäudeförderung, ÖPNV-Ausbau). Einkommensschwache Haushalte können erhöhtes Wohngeld beantragen.