CO₂-Steuer-Rechner 2026
Mehrkosten Heizöl, Gas & Sprit
Foto: Kelly Sikkema auf Unsplash
Die CO2-Bepreisung verteuert fossile Brennstoffe (Heizöl, Erdgas, Benzin, Diesel) proportional zu ihrem CO2-Ausstoß — der CO2-Preis pro Tonne steigt planmäßig über die Jahre an, um Anreize für den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen wie Elektromobilität oder Wärmepumpen zu schaffen.
Diese Zusatzkosten werden bei Heizöl und Erdgas meist direkt in den Literpreis bzw. Gaspreis eingerechnet, bei Kraftstoffen ist der CO2-Anteil bereits im Tankstellenpreis enthalten.
| Brennstoff | — |
| Jahresverbrauch | — |
| CO₂-Faktor | — |
| CO₂-Menge (Tonnen/Jahr) | — |
| CO₂-Preis 2026 | — |
| CO₂-Steuer / Jahr | — |
| CO₂-Mehrkosten / Einheit | — |
📊 Rechenbeispiel: Ölheizung 2.000 Liter/Jahr · CO₂-Preis 55 €/t
Wie sich die CO2-Steuer auswirkt
Pro Tonne CO2-Ausstoß wird ein fester Preis erhoben, der proportional in den Preis von Heizöl, Erdgas und Kraftstoffen einfließt — je mehr fossiler Brennstoff verbraucht wird, desto höher die absoluten Zusatzkosten. Dies soll einen finanziellen Anreiz zum Energiesparen und Umstieg auf klimafreundliche Alternativen schaffen.
Rechenbeispiel
2.000 Liter Heizöl-Verbrauch pro Jahr: Bei einem CO2-Preis, der ca. 6-7 Cent pro Liter Zusatzkosten verursacht, ergeben sich jährliche Mehrkosten von ca. 120-140 € allein durch die CO2-Bepreisung.
⚠️ Häufige Fehler
🔍 Sonderfälle
Wärmepumpen als Alternative: Eine Umstellung auf elektrische Wärmepumpen umgeht die CO2-Steuer auf fossile Heizstoffe komplett, ist aber mit hohen Anschaffungskosten verbunden.
Vermieter-Mieter-Aufteilung: Bei vermieteten Immobilien wird die CO2-Steuer auf die Heizkosten je nach energetischem Zustand des Gebäudes anteilig zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt.
🏛️ Zuständige Behörden
Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)
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Häufige Fragen
Wie viel kostet die CO₂-Steuer 2026?
CO₂-Preis: 55 €/Tonne CO₂. Mehrkosten pro Liter: Heizöl ca. 14,6 ct · Diesel ca. 14,6 ct · Benzin ca. 13,0 ct · Erdgas ca. 1,1 ct/kWh. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit Gasheizung: ca. 100–200 €/Jahr Mehrkosten. Mit Ölheizung: ca. 200–400 €/Jahr.
Bis wann steigt die CO₂-Steuer?
2026: 55 €/Tonne (stabil). Ab 2027: EU-ETS2 (europäischer Emissionshandel für Gebäude und Verkehr) — Preis dann marktbasiert, erwartet 65–100 €/Tonne. Bis 2030 soll der Preis deutlich steigen. Heizung und Auto werden damit zunehmend teurer — Anreiz zur Umstellung auf erneuerbare Energien.
Kann ich die CO₂-Steuer vermeiden?
Vollständig nur durch Umstieg auf CO₂-neutrale Energieträger: Wärmepumpe (Strom, idealerweise solar), Fernwärme aus erneuerbaren Quellen, Elektroauto mit Ökostrom, Pelletheizung (CO₂-neutral bei nachhaltigem Holz), Solaranlage für Eigenstrom. Teilweise reduzieren: bessere Dämmung, effizienteres Heizverhalten.
Was ist mit dem 'Klimageld'?
Das Klimageld war ein geplanter Pro-Kopf-Rückzahlung aus den CO₂-Einnahmen. Es wurde bisher nicht eingeführt. Die Bundesregierung nutzt die CO₂-Einnahmen für Klimafördermaßnahmen (KfW-Programme, Gebäudeförderung, ÖPNV-Ausbau). Einkommensschwache Haushalte können erhöhtes Wohngeld beantragen.
Wie wird die CO2-Steuer zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt?
Seit einer gesetzlichen Neuregelung wird die CO2-Steuer auf die Heizkosten je nach energetischem Zustand des Gebäudes gestaffelt zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt — bei schlecht gedämmten Gebäuden trägt der Vermieter einen höheren Anteil, da er die Möglichkeit zur energetischen Sanierung hat, während der Mieter den Verbrauch direkt beeinflusst.